Direkt am Bahnhof Friedrichstraße
9.12.2011
SPD Bundesvorstand feiert Weihnachten in der DISTEL
Andrea Nahles und Sigmar Gabriel besuchen mit ihren Parteifreunden das Programm "Staatsratsvorsitzende küsst man nicht"
November 2011
BERLIN FOR SALE - UNSERE STADT IM AUSVERKAUF?
Die DISTEL im Abgeordnetenhaus
Redakteure des polli-magazin sind Nachwuchssatiriker an der DISTEL. Seit März 2011 schreiben und proben sie ein Programm unter dem Titel „Berlin for Sale – unsere Stadt im Ausverkauf !?!“ Am 26.11. geben sie Kostproben auf dem 11. jugendFORUM im Plenarsaal des Berliner Abgeordnetenhauses.
Das Projekt ist eine Kooperation des polli-magazins, des wannseeFORUMs und der DISTEL.
www.berliner-jugendforum.de
Hörproben:
Benny Ulrich "Mitte"
Martin Valenske "Berlin for Sale"
Oktober 2011
Gemeinsam Lachen verbindet -
Verbringen Sie dieses Jahr Ihre Weihnachtsfeier im Kabarett!
Sollten Sie noch auf der Suche nach einem Highlight für Ihre Firmenfeier sein, dann kommen Sie doch zu uns!
Ihre offenen Fragen und Ihre Reservierung nehmen wir gern entgegegen. Bitte rufen Sie uns an: 030 - 204 47 04 (Mo - Do: 10 - 18 Uhr) oder senden uns eine E-Mail an karten@distel-berlin.de
Wir freuen uns auf Sie!
Zum Verschenken
Bereichern Sie doch Ihren DISTEL-Geschenk-Gutschein mit unserer CD "DISTEL-Lauschangriff", die dem Beschenktem die schönsten Kostproben aus unseren aktuellen Programm bietet.
Kosten: 5 €
Erhältlich ab Mitte November: Direkt an der Kasse, im Foyer zu den Vorstellungen sowie gern telefonisch über unser Büro unter: 030 - 20 30 00 0
18. Oktober 2011
DISTEL Publikumsliebling 2011 auf Rügen
Bei der järhlichen Rügener-Kabarett-Regatta gewann die DISTEL 2011 mit der Vorstellung "Kampfzone Bundestag" den Publikumspreis. Die Kabarett-Regatta findet seit 1997 statt und begrüßte bereits Gäste wie:
Christian Ehring, Horst Evers, Thomas Freitag, Dieter Hildebrandt, Eckart von Hirschhausen, Frank Lüdecke, Urban Priol, Arnulf Rating, Georg Schramm, Uwe Steimle und die Magdeburger Zwickmühle, Düsseldorfer Kom(m)ödchen, u.a.
mehr
2. September 2011
Politiker plündern DISTEL-Kasse
Die offizielle Politik heißt SPAREN. „Da wird kein Bereich ausgenommen“, „Es darf keine Tabus geben“, „Keine Zögerlichkeiten im Umgang mit der Finanzkrise“, sind die Reden von Merkel und Co.
Die Distel bringt solche Politikerworte satirisch auf den visuellen Punkt: Eine riesige Großaufnahme von der Geldbeschaffung um jeden Preis hängt seit dem 2. September an der theatereigenen Hausfront in der Friedrichstraße.
Per Räuberleiter haben sechs Spitzenpolitiker klammheimlich die DISTEL-Kasse geklaut. Die Kultur-groschen landen sicher gleich ins Spendensäckel für die Banken.
Das Plakat gestaltete Arno Funke alias „Dagobert“. Seinen spektakulären Kaufhauserpressungen und dem bizarren Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei hat er abgeschworen. Von ihm heißt es, er befinde sich nun im Milieu des satirischen Untergrunds und treibt dort als Karikaturist und Autor sein Unwesen.
20. Juli 2011
Praktikant/in gesucht
Die DISTEL sucht für die nächste Spielzeit (September 2011 - voraussichtlich Juli 2012) eine/n Praktikant/in (gern auch Abiturienten) für folgende Tätigkeiten:
- Mitarbeit bei der Presse- und Werbearbeit
- allgemeine Büro- und Telefonarbeit sowie Vertriebsaufgaben
- ggf. auch Assitenz bei neuen Produktionen
Sie werden Gelegenheit haben, Einblicke in den gesamten Theaterbetrieb unseres Kabaretts zu bekommen. Es handelt sich um ein bezahltes Jahrespraktikum.
Danke, die Stelle ist inzwischen besetzt.
28. Juni 2011
Das Satirische Außenamt:
Die DISTEL bei der Pfingstakademie 2011 im WannseeFORUM
Seit dieser Spielzeit engagiert sich die DISTEL auch in der politischen Bildung. Mit dem WannseeFORUM wurde ein kompetenter Partner gefunden. Auf der diesjährigen Pfingstakademie hat Sven Laude einen zweitägigen Kabarettworkshop gegeben. Jugendliche aus ganz Deutschland haben sich darin versucht, politische und gesellschaftliche Themen satirisch auf die Bühne zu bringen. Die Ergebnisse zeigten, dass man sich um Nachwuchs im Kabarett keine Sorgen machen muss. Beeindruckend waren der eigens neu komponierte Image-Song für die CSU, ein scharf geschliffener Monolog zur DDR Vergangenheit von Angela Merkel und Szenen zum Thema Bildungsreform in Bayern. Hut ab vor der Kreativität und Sachkompetenz der Jugendlichen. PISA? Zumindest nicht am Wannsee in Berlin.
Hier ein Zitat aus dem Blog der Pfingstakademie:
"Liebes Kabareh"
Von Anna Wandschneider (schreibt dauerhaft, klettert viel, will ganz nach oben und wagt Blicke in die Tiefe) und Sandra Isenburg (verträgt keinen Weißwein, weiß aber viel. Sucht: Charakterdarsteller statt Serienstatisten)
Liebes politische Kabarett,
Selbst, wenn du mich bis jetzt vielleicht nicht bewusst wahrgenommen hast, könnten wir doch gute Freunde werden. Ich bewundere deine Kreativität, deinen Elan und deinen Zeitgeist.
Ich will ein Kind von dir!
Okay, Alter, jetzt aber mal im Ernst, und nicht im August: Ich kann dich nicht mehr ertragen.
Du hockst in allen Kanälen, in deiner eigenen Scheiße, diesem Einheits-Anstaltsbrei, du bist so unendlich aufgebläht, dass du mehr Treibhausgase ausstößt als sämtliche Rindviecher in den USA.
Und immer – immer wenn ich die verdammte Glotze ankotze, sehe ich deine faltige Visage. Diesen verdammten siamesischen Vielling ohne Feeling für das Wesentliche.
Liebes Kabarett, du hast deine göttliche Mission aus den Augen verloren. Du hast den himmlischen Hildebrandt vergessen, mein Michael! Erinnere dich an die goldene ZEIT. An das Gute. Das ewig Beständige. Das einzig Wahre. Warsteiner! Ein Kasten Krombacher für den Weltfrieden.
We love to entertain you.
Sie haben eine neue Nachricht. Drücken sie die „110“.
Mein Sohn, höre mich an: Have a break!
Die Gesellschaft, die du kritisieren wolltest, hat dich selbst vereinnahmt. Du bist ein Teil dieser anonymen, sensationsgeilen, schnelllebigen Welt geworden. Hebst dich nicht mehr vom Gewäsch der Masse ab.
Have a Kitkat!
Du warst so herrlich dreckig. Und jetzt? Ist das neu? Nein! Mit Perwoll gewaschen!
Du prescht wie Thilo der Sarrazene polemisierend durch die westliche Welt. Mein Sohn: Willst du wirklich der Papagei der Gesellschaft sein, der nur noch wiederholt, was schon gesagt wurde und was man dir vorgekaut hat?
Du tanzt mit dem Schimmelpilz-Teufel Dr. Faulheit. Nun steh ich hier, ich armes Tor, und bin ein Gau, genau wie vorher…Ja, wenn du dich selbst in der dauergrinsenden Politik wieder erkennst, gehst du ab wie Schmitz’ Katze. Und merkst nicht mal, wie du mit Pauken und Trompeten untergehst, während Engel auf Schallermeien das Lied vom Tod spielen. Das einzige, was dann noch bleibt, ist Dunkeltuten à la Mitternachtsmeier.
Liebes Kabarett, ich sitze vor dir und starre ins Weinglas. Das Spucken hast du mir schon lange abgewöhnt. Ich kann einfach nicht mehr. Wie sagt man noch so schön? Intelligenz säuft? Beati paperes spiritu(s), selig sind die geistig Armen, Amen. Und selbst daran hast du mir die Freude gründlich vergällt. Du hast mich 14%ig umgedreht. Jetzt bin ich wie du. Einer dieser post-modernen Großstadt-Philosoffen.
Und: Ja, das ist nicht logisch. Mach dir deine Über-Land-Leitung doch selbst, du Penner! Ich habe endgültig genug von dir! Andererseits – was habe ich erwartet? Du bist der SPIEGEL der Gesellschaft.
Ach, weißt du was, liebes Kabarett: Du machst deine Sache richtig gut.
Deine kritische Freundin
18. Mai 2011
Am 18. Mai 2011 lüftete die DISTEL nahe dem Bundestag den Vorhang vor dem neuen Plakatmotiv für das Programm "Kampfzone Bundestag".
Das neue Programm widmet sich wieder Fragen zu drängenden Brennpunktthemen rund um das Regierungsquartier: Was treiben unsere Abgeordneten im Reichstag, wenn die Wahl schon mal geschafft ist? Die DISTEL, bekannt für ihren investigativen Spürsinn, stieg in die Katakomben der Macht – dort wo Rentner über Nacht zu Fraktionschefs ausgekegelt werden und fotogene Jünglinge um Ministerien buhlen.
Anwesend war auch Roland Matticzk von der Agentur Sehstern, der das Plakat für die DISTEL entwarf.
11. April 2011
Das Programm zur Langen Nacht beginnt in der DISTEL ab 20 Uhr*.
Um 20 Uhr, um 21 Uhr, um 22 Uhr und um 23 Uhr zeigen wir jeweils einen 30minütigen Auszug aus "Staatsratsvrositzende küsst man nicht" (mehr).
* Im Programmheft der "Langen Nacht" hat sich bedauerlicherweise ein Druckfehler eingeschlichen. Unser Programm beginnt nicht um 19 Uhr, sondern um 20 Uhr.
09. November 2010
Erstmals stand Edgar Harter am 16. November 1975 bei der Premiere von „Alles Rummel“ unter der Regie von Edgar Külow auf der DISTEL-Bühne. Im November 2010 gehört der Schauspieler, der Satire liebt und von ihr nicht lassen kann, nun also schon 35 Jahre zum Ensemble. So eine Verbundenheit mit einer Bühne ist im deutschsprachigen Raum sicherlich selten.
Harters Weg ist damit aber auch auf besonders spannende Weise mit der Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands verknüpft: Gut eineinhalb Jahrzehnte musste es die DISTEL-Truppe verstehen, als staatliches Kabarett ideenreich durch ein engmaschiges Zensurnetz zu schlüpfen. Nach 1989 mauserte sich die DISTEL, inzwischen als private GmbH völlig vogelfrei den Sachzwängen des „Kulturmarktes“ ausgesetzt, zum politisch frechen „Stachel am Regierungssitz“, die nun kein Blatt mehr vor den Mund halten und ihre Kritik nicht mehr wie früher verschlüsseln muss.
Edgar Harter war in 39 Kabarettprogrammen und über 8.500 Vorstellungen zu sehen, zahlreiche davon unter der Autorenschaft und Regie von Peter Ensikat, Wolfgang Schaller und Inge Ristock. Er stand auf der Bühne mit Heinz Draehn (verstorben am 19.10.2010) und Gerd Kießling, um nur einige zu nennen.
Seine Ausbildung erhielt er an der Berliner Schauspielschule. Anschließend war er ab 1970 am Theater in Meiningen und dann ab 1972 in Neustrelitz engagiert, wo er vorwiegend als jugendlicher Charakterdarsteller auftrat. Während seines Engagements an der DISTEL arbeitete er nebenbei auch für das Fernsehen und übernahm Hörspielrollen beim Rundfunk.
Von 1976 bis 1978 spielte er am Deutschen Theater die Rolle des Lancelot in der Zweitbesetzung für Eberhard Esche (einer seiner Lehrer an der Schauspielschule) in „Der Drache“ von Jewgeni Schwarz, inszeniert von Benno Besson.
Für den so erfahrungs- und erfolgreichen Künstler Harter ist die unmittelbare Zusammenarbeit der Schauspieler mit den Autoren, Dramaturgen und Regisseuren an der DISTEL von besonderem Reiz. Und Kabarett-Programme sind ja stets Uraufführungen! Das erzeugt eine hohe Spannung und Aufregung. Und was dann nicht nur Edgar Harter ebenfalls viel Freude macht: Die Schauspieler interagieren oft direkt mit den Zuschauern, spontan und einfallsreich. „Im Kabarett läuft nichts routiniert, jeder Abend ist anders. Auf die immer andere Resonanz des Publikums spontan zu reagieren, das erfordert hohe Konzentration auf der Bühne.“, sagt Harter.
An der DISTEL ist Edgar Harter zu einer Identifikationsfigur für Kollegen und Stammbesucher geworden. Er ist bekannt für seinen trockenen Humor, den er einzigartig auf der Bühne präsentieren kann. So sind es oft die kauzigen, kantigen Figuren, die ihm liegen, die mit ihren Außenseiterideen einen erhellenden Blick auf die Gesellschaft bieten und ihm hohe Sympathiewerte beim Publikum verschaffen. Damit verkörpert er wie kaum ein anderer den berühmten Berliner Charme. Rau, direkt, schnörkellos - aber von Herzen.
Edgar Harter ist mit Begeisterung Berliner und als ebenso leidenschaftlicher Radfahrer durchstreift er seine Stadt und fotografiert gern Typisches, wie z.B. Streetart und Graffiti. In den Theaterferien zieht es Harter stets in die Ferne. Mit seinem Lebenspartner bereiste er bereits per Rad viele Länder – immer auf der Suche nach dem Alltag der Einwohner, also jenseits der touristischen Wege.
Zurzeit ist Edgar Harter in den Programmen „Jenseits von Angela“, „Das GUIDO-Prinzip“ und „Sechs and the City“ zu sehen.
Presseinfo + Fotos
tvBERLIN-Interview mit Edgar Harter
28. Oktober 2010
Zur Voraufführung von "Sechs and the City" kamen zahlreiche Schülergruppen. Erfreulich war, dass sich eine Gruppe entschloss, nach der Vorstellung ein Gespräch mit dem Buchautor und Regisseur Martin Maier-Bode zu erbitten. Mit Interesse gab es Informationen zur Geschichte der DISTEL, zu den Besonderheiten des Kabarett-Theaters und ganz konkret zum Stück.
Wir möchten alle Schulgruppen ermuntern, unser Angebot zu einem Theatergespräch bei uns in der DISTEL zu nutzen!
24. Oktober 2010
15. Oktober 2010
Heinz Draehn arbeitete von 1954 bis 1986 am Kabarett-Theater DISTEL.
Sein Lebenslauf im Überblick:
28. November 1921 in Rostock geboren
1928 – 48
Volksschule in Rostock, Lehre als Automechaniker, Hafenarbeiter, Wehrmacht (Kriegsmarine), Gefangenschaft in Jugoslawien
1948 – 54
Hafenfarbeiter in Rostock; Clubleiter im VEB Seehafen; Gründung des Laienkabaretts Rostocker Hafenspatzen (1952) – Sieger im Volkskunstwettbewerb (1954)
1954 – 86
Arbeit am Kabarett die Distel
1963
erster Auftritt als Kuddel mit „Kuttel Daddeldu und die Kinder“ mit einem Original-Text von Joachim Ringelnatz in einem Kabarett-Klassiker Programm der Distel
1964
betreut das Jugendstudio der Distel (u.a. Franziska Troegner, Bettina Wegener, Wolfgang Flieder, Walter Plathe)
1966
erster Auftritt als ‚DDR-Kuddel‘ mit „Kuddeldaddeldu und die Rostocker Mole“ in der Distel
1969
erster Auftritt als Kuddeldaddeldu im Staatsratsgebäude der DDR vor Walter Ulbricht und Erich Honecker sowie Ehrengästen anlässlich des Festaktes zum 20. Jahrestag der DDR – Beginn einer Laufbahn als
„Protokoll-Referent“ auf zahlreichen Veranstaltungen von Partei und Regierung
ab 1971
Auftritte als Käpt’n Brass und Kuddel in Rundfunk und Fernsehen, u.a. Klock acht – achtern Strom (mit Peter Borgelt) und Ein Kessel Buntes
bis 2010
zahlreiche Auftritte auf Kleinkunstbühnen
Der kulturbesessene Hafenarbeiter Heinz Draehn wurde im Dezember 1954 an die DISTEL engagiert. Direktor Erich Brehm hatte ihn mit seinem mehrfach prämierten Laienkabarett Rostocker Hafenspatzen zu einem Gastspiel in die DISTEL eingeladen. Mit der Begründung „Ich brauche im Ensemble einen proletarischen Typ!” erhielt Draehn kurzerhand einen Vertrag.
Er spielte mit innerer Überzeugung nahezu alle Rollen, in denen die DISTEL den „einfachen Parteiarbeiter in seinem unermüdlichen und uneigennützigen Einsatz für die große gemeinsame Sache” lobhudelte.
Im Reprisenprogramm Hans Krause „Vom Montmartre zum MontKlamott” im Jahre 1963 (Hans Krause war von 1958-1963 Direktor der DISTEL) erhielt Heinz Draehn ein Solo aus: "Kuttel Daddeldu und die Kinder" von Ringelnatz.
Der erste ‚sozialistische Kuddeldaddeldu‘ - die wohl bekannteste Kabarettfigur der DDR - jedoch entstand zwei Jahre später. Sie tauchte zum ersten Mal im Oktober 1965 auf, und zwar auf der Humorseite der Tageszeitung "Neues Deutschland".
Die Figur des 'Kuddeldaddeldu' geht zurück auf eine Gestalt von Joachim Ringelnatz. Er schrieb (und spielte) in den Zwanziger Jahren acht Texte über einen derben und zugleich zärtlichen Seemann. Unter dem Namen Kuttel Daddeldu ging er in die Kabarettgeschichte ein. Hans Krause griff diese Figur 1963 auf und schrieb im Laufe der kommenden Jahre nahezu 400 Texte über einen ‚Agitations-Matrosen mit Narrenkappe‘ namens 'Kuddeldaddeldu' (die Bezeichnung Kuddel anstatt Kuttel ist einem simplen Druckfehler im DISTEL-Programmheft geschuldet). Dieses umfangreiche Werk ist ebenfalls Kabarettgeschichte, wenn auch unter spezifischen politischen Vorzeichen. Neben den vielen 'Kuddels' für die DISTEL finden sich darunter auch solche zu SED-Parteitagen, Jahrestagen, Volkswahlen, zur Eröffnung des Parteilehrjahrs und zur ZK-Tagung Erich Honeckers mit seinen Kreissekretären.
aufgeschrieben von Jürgen Klammer
22.September 2010
Die DISTEL war am Freitag, den 1. Oktober um 21 Uhr mit einem Live-Auftritt in der MDR-Sendung "Kanzleramt Pforte D" zu sehen.
In der seit dem Sommer ausgestrahlten Polit-Satire von und mit Lothar Bölck und Michael Frowin bekommt jeder, der durch die "Kanzleramt Pforte D" geht, sein Fett weg.
Mehr Informationen hier.
17. September 2010
Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung führte das Kabarett-Theater DISTEL am 3. Oktober 2010 das Programm „Staatsratsvorsitzende küsst man nicht“ in der Deutschen Botschaft in Moskau auf. Der Deutsche Botschafter lud an diesem Tag zu einer Feierlichkeit zum 20. Jahrestag der Deutschen Wiedervereinigung ein.
Anlässlich 20 Jahre Deutsche Einheit wird in dem Programm „Staatsratsvorsitzende küsst man nicht“ kabarettistisch nicht nur tüchtig überspitzt, sondern die letzten zwei Jahrzehnte komplett auf den Kopf gestellt: In dieser schrillen Ossi-Wessi-Fiktion ist die deutsche Einheit spiegelverkehrt zu erleben. Die „BRD“ ist der DDR beigetreten.
Ankündigung der Feierlichkeiten auf der Webseite der Deutschen Botschaft
02. Juli 2010
Mit Freude nahm die DISTEL Anfang 2010 die Einladung zum Sommerfest des Bundespräsidenten - unter dem Motto " 20 Jahre Deutsche Einheit" - an. Daran änderte auch der Wechsel des Gastgebers nichts. Mit Auszügen aus der schrillen Ossi-Wessi-Fiktion "Staatsratsvorsitzende küsst man nicht" bot unser Kabarett einem best gelaunten Publikum anregende Unterhaltung.
v.l. Maria Döring-Retkowski (Inspizenz), Bernd Wefelmeyer (Musiker), Steffo Jennerich (Bühne/ Technik), Stefan Martin Müller (Schauspieler), Matthias Lauschus (Musiker), Dagmar Jaeger (Schauspielerin), Dirk Neldner (Geschäftsführer), Michael Nitzel (Schauspieler)