Direkt am Bahnhof Friedrichstraße
1873
Entdeckung einer Solequelle auf dem Grundstück der Friedrichstraße 101/ 102:
Das "Admirals-Gartenbad" wird eröffnet und 1890 zu einem dreistöckigen Gebäude ausgebaut.
20. April 1911
Nach Abriss des Gartenbads wird der „Admiralspalast“ als Vergnügungspalast mit einer Eislaufarena, einer russisch-römische Luxus-Therme, einem Römischen Café und vier Kegelbahnen eröffnet. Im Vorderhaus entstand in der 2. und 3. Etage ein luxuriöses Lichtbild-Theater - jene Räumlichkeiten, in denen sich heute die DISTEL befindet. Im Laufe der Jahre wurde dieser Bereich des Vorderhauses für verschiedene Zwecke genutzt.
Im September 1947 wurde per Baubefehl 121 des sowjetischen Stadtkommandanten Kotikow Auflassung zum Wiederaufbau des Vorderhauses als "Haus der Presse" gegeben.
1949 wurde das fertiggestellte Haus dem Verband der Presse und seinen Nachfolgeorganisationen als Rechtsträger und Nutzer übergeben. In den Grundbüchern wird es seit dieser Zeit als „Volkseigentum“ geführt. Betrieben wurde das Objekt durch eine Pressehaus AG, Gesellschafter waren bekannte Publizisten und im Ostteil der Stadt ansässige Verlage.
Ab Anfang der 50er Jahre wurde das Theater in der 2. und 3. Etage für eine Vielzahl von Boulevard-Theater-Vorstellungen genutzt. Ab 1953 bis heute befindet sich das Kabarett-Theater DISTEL in diesen Räumlichkeiten.