Direkt am Bahnhof Friedrichstraße
Einheit spiegelverkehrt! Rote Fahnen auf dem Reichstag! Bundesadler bundesweit - abgehängt. Nicht die DDR ist der Bundesrepublik, sondern die Bundesrepublik ist der DDR beigetreten!
Der Westen ist immer noch nicht ganz integriert. Ostdeutsche Aufbauhelfer greifen ein. Manches wurde schon erreicht: Die Wahlbeteiligung liegt bei 115,7 Prozent. Der Kölner Dom wurde abgerissen und in Plattenbauweise neu errichtet. Und Dynamo München wird Oberliga-Meister.
Doch für die Wiedervereinigungs-Parade am 3. Oktober 2010 soll ein überwältigender Zuschauerjubel organisiert werden. Verantwortlich: ein standfester Funktionär, eine schon reichlich frustrierte Wessi-Genossin und ein klassischer DDR-Lebenskünstler. Und dann stellt sich das Trio vor, damals hätte nicht die Weltspitze-DDR, sondern der schwächelnde Westen „gewonnen“ …
Ein dreist verdrehter Blick auf die deutsch-deutsche Geschichte - für West und Ost, Nord und Süd, jung und alt.
„Die Lachtränen fließen“ (Berliner Morgenpost)
„Fiktion in der Fiktion – brillante Idee“ (Deutschlandfunk)
„Pointenreich; viel Wortwitz...“
„Alte DDR-Klischees und Witz werden vom Autor Martin Maier-Bode intelligent in das fiktive Szenario übertragen.“
(Berliner Zeitung)
„Die zweimal um die Ecke gedachte Geschichtskapriole unterhält mit einem bestens aufgelegten Ensemble, viel Esprit und allerlei kuriosen Gags, die Klischees durcheinander wirbeln."
"Zum Wegwerfen komisch."; „...die Lachtränen fließen.“
(Berliner Morgenpost)
„... amüsanter, abwechslungsreicher Abend ... äußerst gelungen ...“
(Neues Deutschland)
„....geradezu brillant ist die Idee, mitten in der Fiktion eine zweite Fiktion entstehen zu lassen, die dann punktgenau in der Wirklichkeit landet“
(Deutschlandfunk)
„überraschende witzige Wendungen"; "lang anhaltender Beifall“
(Der Tagesspiegel)Ein Kabarettprogramm von: Martin Maier-Bode
Mit Textbeiträgen von: Christian Ehring, Robert Griess, Jens Neutag, Silke Riemann, Inge Ristock, Lutz Streibl, Peter Tepper
Regie: Martin Maier-Bode
Es spielen: Dagmar Jaeger, Stefan Martin Müller, Michael NitzelMusik: Bernd Wefelmeyer, Matthias Lauschus
Co-Regie: Anna Warntjen
Bühne und Kostüm: atelier für bühne & szenenbild, Friedericke Meintke und Hartmut Behder
Licht und Technik: Steffo Jennerich
Inspizenz: Maria Döring-Retkowski