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Tatort-Kommissar und Fast-Bundespräsident Peter Sodann hat im Eulenspiegel Verlag soeben das Buch "Schlitzohren und Halunken - von Ackermann bis Zumwinkel" herausgebracht. Der ostdeutsche Schauspieler erzählt und liest an diesem Abend von den Taten der gutbetuchten Spezis, die ihren Mitbürgern so gekonnt in die Tasche greifen.
Sie nennen sich Manager, für Renditen unter 50 Prozent stehen sie gar nicht erst auf! Finanzverbrechen lassen sie sich vom Steuerzahler fürstlich honorieren. Die Glaubwürdigkeitsbarone der politischen Klasse wiederum reden so viel Blech, dass sie aus metallurgischen Gründen jederzeit bei der IG Metall willkommen sein müssten. Aber nicht mehr lange! Im von Peter Sodann betreuten Almanach sind sie verzeichnet, die Schlitzohren und Halunken. Deutsche Täter, Leugnen ist zwecklos. Händy hoch!
Die Beiträge aus dem Buch stammen von Satirikern, Kabarettisten, Politikern und Journalisten, allesamt Kenner und Könner ihres Fachs, wie Sodann selber.
Peter Sodann wurde geboren 1936 in Meißen, ist Schauspieler, Regisseur und Theaterintendant. Er leitete u.a. das Studentenkabarett "Rat der Spötter". 1964 erstes Engagement am Berliner Ensemble. Ab 1975 als Schauspieldirektor an den Städtischen Bühnen Magdeburg. Seit 1980 lebt und arbeitet er in Halle (Saale), zunächst als Schauspieldirektor des Landestheaters und bis zum 02. Juli 2005 als Intendant des "neuen theaters" (nt). Besondere Popularität brachte ihm die Rolle des Kommissars Bruno Ehrlicher ein, die er bis 2007 in 45 Folgen der Serie "Tatort" verkörperte. 2009 absolvierte der „betende Kommunist“ (Sodann über Sodann) für Die Linke eine – aussichtslose - Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten, die er kabarettistisch ausformte. Unter anderem äusserte er dabei den Wunsch, den Chef der Deutschen Bank zu verhaften.
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